Die Beauftragte der Bundesregierung für Migration, Flüchtlinge und Integration Annette Widmann-Mauz besucht das Dokumentationszentrum und Museum über die Migration in Deutschland

Am 2.10.2018  informierten sich die Staatsministerin  Annette Widmann-Mauz und die Staatssekretärin für Integration im Ministerium für Kinder, Familie, Flüchtlinge und Integration des Landes Nordrhein-Westfalen Serap Güler in der DOMiD-Geschäftsstelle über den Planungsstand des künftigen Hauses der Einwanderungsgesellschaft. Beide Politikerinnen unterstützen eine Ansiedlung des Hauses in Köln.



Haus der Einwanderungsgesellschaft leistet einen wichtigen Beitrag


Annette Widmann-Mauz erklärt: „Vielfalt macht unser Land stark. Deutschland braucht ein Geschichtsbewusstsein, das die Entwicklung dieser Vielfalt spiegelt und möglichst vielen Menschen die Teilhabe an der Geschichte ermöglicht. Ein Haus der Einwanderungsgesellschaft, wie von DOMiD in Köln geplant, kann einen wichtigen Beitrag leisten zum Abbau von Stereotypen, Mythen und Vorurteilen, die um das Thema Migration existieren - das ist heute wichtiger denn je. Daher unterstütze ich gerne dieses Projekt von DOMiD“.

Unterstützung der Landesregierung Nordrhein-Westfalen 

Auch Staatssekretärin Serap Güler sieht die Bedeutsamkeit eines solchen Projektes. „Das Land NRW fördert DOMiDs Arbeit und hat das Projekt 2017 in den Koalitionsvertrag aufgenommen. Wir freuen uns darüber, in einem nächsten Schritt über die Umsetzung des Projektes zu sprechen“, so Güler.

Innovatives Museumskonzept geplant

Das Konzept von DOMiD geht nicht von der Geschichte als Ausgangspunkt, sondern von der Gegenwart aus. Das Haus versteht sich als ein Forum der offenen Diskussion über die Einwanderungsgesellschaft. Durch neue Erzählungen der Migrationsgeschichte wird eine Stärkung der Zivilgesellschaft beabsichtigt. Die vielfältigen Perspektiven auf die Einwanderungsgesellschaft sollen zu einer Entdramatisierung der Debatten um Migration und dem Abbau von Mythen und Vorurteilen beitragen. Mit Blick auf das weitere Vorgehen erklärt Geschäftsführer Dr. Robert Fuchs: „Jetzt, wo die Weichen für den Standort Köln gestellt sind, geht es darum, gemeinsam die nächsten Schritte auf Landes- und Bundesebene zu gehen“.