Refugee Stories Collection

jede Geschichte zählt!

Ein englischer Titel, drei Wörter und eine einfache Idee: Die Geschichten derjenigen zu sammeln, die seit Mitte 2015 nach Nordrhein-Westfalen geflüchtet sind. Mit dem „Refugee Stories Collection“-Projekt dokumentierte DOMiD in den Jahren 2017 und 2018 die Erlebnisse und Erfahrungen von 71 Menschen, deren Flucht sie nach NRW führte. Es wurden sowohl Hintergründe, Ursachen und Fluchtumstände erfragt, als auch die aktuellen Lebensumstände seit ihrer Ankunft in Deutschland beleuchtet.

Dabei stand vor allem ein Perspektivwechsel im Vordergrund: drei wissenschaftliche Mitarbeiter*innen mit eigenem Fluchthintergrund führten Interviews, sammelten Objekte und Fotos. Jonatan Bekele, Sahra Camal und Sami Dzemailovski setzten auf diese Weise in Zusammenarbeit mit DOMiD und der Projektkoordinatorin Elisabeth Pütz ein starkes Signal für mehr gesellschaftliche Teilhabe von Geflüchteten, vor allem bei der Narration von persönlichen Geschichten.

Ziel des Projekts war von Beginn an, durch die Aufarbeitung Wissen und Verständnis zu vermitteln, aber auch Empathie und Solidarität zu schaffen. So wird nicht nur die aktuelle Situation der Geflüchteten zugänglich und sichtbar gemacht, sondern neben wissenschaftlichen Erkenntnissen auch Implikationen für den Umgang mit Geflüchteten auf politischer und gesellschaftlicher Ebene geliefert.

Die Publikation „Refugee Stories Collection – Jede Geschichte zählt!“ gewährt einen Einblick in die geführten Interviews und gesammelten Materialien.

Sie wird in Kürze auch digital erhältlich sein. Bei Interesse an der Publikation wenden Sie sich bitte direkt an DOMiD: info@domid.org

Gefördert wurde das Projekt vom Ministerium Kinder, Familie, Flüchtlinge und Integration des Landes Nordrhein-Westfalen.

Bild: © "refugees welcome", Tilmann Köneke.