DOMiD kooperiert mit der Universität Gießen

Seit November 2014

Am Zentrum für Medien und Interaktivität (ZMI) der Justus-Liebig-Universität Gießen läuft das Projekt „Grenzen überwinden - Nähe erzeugen: Digitales Miteinander in der Migrationsgesellschaft“. Untersucht wird die Kommunikation von EinwanderInnen mit ihren Familien in den Herkunftsregionen. Kommunikation über Grenzen hinweg gab es schon immer, sie hat sich aber im Laufe der Zeit stark verändert. Diese Veränderungen will das Projekt dokumentieren und erforschen.

Das ZMI sammelt Objekte und Geschichten von Menschen, die in der Vergangenheit von ihren Familien getrennt lebten oder immer noch leben. Dabei ist das Internetportal www.migracom.de entstanden. In dieser digitalen Ausstellung – die vom Bundesministerium für Bildung und Forschung gefördert wird –  können Menschen ihre Erfahrungen mit anderen teilen und ihre persönlichen Objekte präsentieren. DOMiD unterstützt das Projekt durch historische Objekte und Interviews. Nach dem Projektende gehen Teile der neu erhobenen Daten, Interviews und Objekte in DOMiDs Archiv über, wo sie dauerhaft bewahrt werden.

Wenn Sie sich angesprochen fühlen und das Projekt mit Ihrer persönlichen Erfahrung bereichern möchten, finden Sie hier mehr Informationen. Das ZMI freut sich über Ihre Kontaktaufnahme.

Tagung: Medien - Bildung - Migration

Am 30. Januar 2015 findet zudem in Gießen eine Tagung mit dem Titel „Medien – Bildung – Migration“ statt. Inhaltlich werden das Onlineportal www.migracom.de und ein interaktiver Lehrpfad zum Thema Medien und Migration für den Schulunterricht vorgestellt.

Neben unserem Mitarbeiter Dr. Robert Fuchs, der DOMiD und das Virtuelle Migrationsmuseum vorstellen wird, nehmen zahlreiche weitere WissenschaftlicherInnen teil. Mehr Informationen und den Link zur Anmeldung, die bis zum 23. Januar erfolgen kann, enthält der Einladungsflyer:  

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