Ausstellung: Von Kuzorra bis Özil

Die Geschichte von Fußball und Migration im Ruhrgebiet

Am Freitag den 21. August eröffnete unter großer Publikumsresonanz die Ausstellung „Von Kuzorra bis Özil: Die Geschichte von Fußball und Migration im Ruhrgebiet“. Die Ausstellung zeigt anhand einer Vielzahl unterschiedlicher Objekte und Geschichten, die Beziehung zwischen Fußball und Migration. So wird auch am Beispiel von Spielern aus Amateur und Profiligen die Geschichte von Integration und Identität des Ruhrgebiets deutlich. Dabei liegt der Fokus der Ausstellung auf dem Erfolg von Spielerinnen und Spielern aus Einwandererfamilien. Sinnbildlich hierfür, stehen Ernst Kuzorra und Mesut Özil – beides Schlüsselspieler der deutschen Nationalmannschaft und beide in Gelsenkirchen geboren. Wichtige Stationen der sehenswerten Ausstellung bilden z.B. die Anfänge des Fußballsports am Ende des 19. Jahrhunderts in Deutschland, die Geschichte der polnischen und masurischen Spieler in den Fußballmannschaften der 1920er-Jahre oder etwa die Gegenwart in den ethnisch geprägten Vereinen des Reviers.

Idee und Partner

Die Ausstellung von „Von Kuzorra bis Özil“ ist in Kooperation zwischen DOMiD und dem LWL Industriemuseums (Zeche Hannover) entstanden. Den Anstoß zum Projekt gaben der Sozialwissenschaftler Stefan Metzger und der Politikwissenschaftler sowie Dokumentarfilmer Daniel Huhn. Mit Förderung der Friedrich-Ebert-Stiftung konnte ein vorbereitender Expertenworkshop durchgeführt werden, und die Heinrich Böll Stiftung NRW hat die Konzepterstellung finanziell unterstützt. Die Förderung der DFB-Kulturstiftung und des Fonds Soziokultur haben zur Realisierung der Ausstellung, der Workshops und des Begleitprogramms beigetragen.

 

Die Ausstellung ist vom 21.8 bis zum 1.11.2015 in der Zeche Hannover in

Bochum zu sehen.