Integrationsminister und stellvertretende Ministerpräsident des Landes NRW Joachim Stamp und NRW- Kulturministerin Isabel Pfeiffer-Poensgen zu Besuch bei DOMiD

Köln, 30.05.2018 –  Heute informierten sich der der Integrationsminister und stellvertretende Ministerpräsident des Landes NRW,  Joachim Stamp und die NRW-Kulturministerin Isabel Pfeiffer-Poensgen in der DOMiD-Geschäftsstelle über den Planungsstand des künftigen Migrationsmuseums. Vereinbart wurde eine enge Abstimmung im Planungsprozess.

Auf dem Weg zu einem zentralen Migrationsmuseum hatte der Rat der Stadt Köln Anfang des Jahres grünes Licht für die Ansiedlung am Standort Köln gegeben. DOMiD-Geschäftsführer Robert Fuchs und die Minister tauschten sich zu möglichen Umsetzungsstrategien aus. DOMiD erhält seit vielen Jahren eine Projektförderung durch das Kultur- und Wissenschaftsministerium (MKW) und eine institutionelle Förderung durch das Integrationsministerium (MKFFI). Robert Fuchs erklärte: „Das Land NRW leistet einen wichtigen Beitrag für die Erinnerungskultur in der Einwanderungs-gesellschaft. Dass dieses Thema für die Landesregierung von zentraler Bedeutung ist, verdeutlich die Aufnahme des zentralen Migrationsmuseums in den Koalitionsvertrag.“

Minister Stamp erklärte:  „Die überregionale Bedeutung von DOMiD im Bereich der Migrationsgeschichte und Migrationswissenschaft ist unbestritten. Hier wird hervorragende Arbeit geleistet, die zeigt, welchen positiven Einfluss Migration auf unser Land haben kann. Den Aufbau eines zentralen Migrationsmuseums wird die Landesregierung konstruktiv begleiten. Mit ihrer Geschichte und Erfahrung wäre die Stadt Köln als Standort für ein zentrales Migrationsmuseum sicherlich geeignet.“

 „Mit seiner Arbeit leistet DOMiD einen wichtigen Beitrag zum kulturellen Leben in der Einwanderungsgesellschaft in NRW. DOMID e.V. stellt mit seinem langjährigen Engagement sicher, dass Landesgeschichte auch als Migrationsgeschichte gewahrt wird“, fügte Ministerin Pfeiffer-Poensgen hinzu.

Nach dem Gespräch erhielten die Gäste Einblicke in die bundesweit größte Sammlung zur Migration in Deutschland. Geschäftsführer Robert  Fuchs nutzte die Gelegenheit und berichtete über einige Lebensgeschichten der Leihgeber.   Zudem interessierten sich die Gäste für das am Montag eröffnete Virtuelle Migrationsmuseum und dessen Impulse für die Digitalisierung kulturellen Erbes sowie der historisch-politischen Bildung. Da beide Projekte an der Schnittstelle zwischen Integration, Kultur und Wissenschaft liegen, zeigte sich der Doppelministerbesuch als besonders fruchtbar.