Führungen bei DOMiD

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Führungen

DOMiD bietet Führungen für Schüler*innen, Studierende, Mitarbeiter*innen aus Unternehmen und Verwaltung sowie weitere Interessierte in seinen Räumlichkeiten und migrationsgeschichtliche und kolonialkritische Stadtrundgänge in Köln an.

In der Geschäftsstelle

DOMiD bietet Gruppenführungen für Gruppen von bis zu 30 Teilnehmer*innen an. Eine Führung beinhaltet einen Vortrag zur Migrationsgeschichte in Deutschland ab 1945, einen kurzen Filmbeitrag über DOMiDs Arbeit und eine Begehung der Depots und des Archivs. Insgesamt umfasst unsere Ausstellung 20 Vitrinen und 3 Depots, sowie das Magazin und die Bibliothek. Unsere Sammlung umfasst ca. 150.000 Objekte, Fotos und Dokumente. Wenn Sie nähere Informationen haben wollen oder eine Führung buchen möchten, kontaktieren Sie uns gerne per E-Mail an: timothy.tasch@domid.org

Köln (post-)kolonial – Ein kolonialkritischer Stadtrundgang im Nippeser „Afrika-Viertel“ von und mit Bebero Lehmann

Das Ende des deutschen Kolonialreichs liegt mehr als 100 Jahre zurück. Doch koloniale Strukturen und Denkmuster prägen auch heute noch unser Zusammenleben und es gibt in zahlreichen Städten Straßennamen, die in Zusammenhang mit der deutschen Kolonialvergangenheit stehen. Im kollektiven Geschichtsbewusstsein kommt dieses Kapitel der deutschen Geschichte aber nur schleichend an. Kaum einer weiß, weshalb Köln Anfang des 20. Jahrhunderts als „Koloniale Metropole“ des Westens galt, oder wie der kameruner Rechtsgelehrte Rudolph Manga Bell in seiner Heimat gegen die deutsche Kolonialherrschaft klagte. Wenn Sie nähere Informationen haben wollen oder eine Führung buchen möchten, kontaktieren Sie uns gerne per E-Mail an: timothy.tasch@domid.org

Der Kolonialkritische Stadtrundgang gibt tiefere Einblicke in die koloniale Vergangenheit Kölns und Deutschlands. Ein Fokus liegt dabei auf der Geschichte von Kolonialmigrant*innen und wichtigen Widerstandskämpfer*innen. Außerdem wird thematisiert, wie mit Straßennamen als öffentliche Erinnerungsorte hierzulande – und auch in anderen Ländern mit kolonialer Vergangenheit – umgegangen wird.

Kölsche Erinnerungsorte? Ein migrationsgeschichtlicher Stadtrundgang

Die Stadtgeschichte Kölns ist auf vielfältige Art und Weise mit Migration verknüpft. Dass der Deutzer Bahnhof ein Ort des Ankommens, aber auch des Aufbruchs ist, verwundert nicht. Doch was haben eigentlich der Kölner Dom oder der Jan-von-Werth-Brunnen auf dem Alter Markt mit Migration zu tun? Auf einem etwa anderthalbstündigen Stadtrundgang durch die Kölner Innenstadt erkunden wir die Stadtgeschichte aus migrationsgeschichtlicher Sicht. Dr. Robert Fuchs führt zu kölschen Erinnerungsorten und erklärt, wie Migration diese Orte geprägt hat. Dieser Perspektivwechsel verdeutlicht die Bedeutung und die Möglichkeiten der Erinnerungskultur in der Migrationsgesellschaft.

Wenn Sie nähere Informationen haben wollen oder eine Führung buchen möchten, kontaktieren Sie uns gerne per E-Mail an: timothy.tasch@domid.org