Über die Sammlung

Seit 1990 sammelt DOMiD sozial-, kultur- und alltagsgeschichtliche Zeugnisse. Diese dokumentieren die Einwanderung nach Deutschland. Schwerpunkt der Sammlung ist die Zeit nach dem ersten Anwerbeabkommen (1955). Gegenwärtig umfasst der Bestand über 150.000 Bücher, Graue Literatur, Zeitungen, Zeitschriften, Originaldokumente, Fotografien, Filme, Tondokumente, Flugblätter, Plakate sowie dreidimensionale Objekte. DOMiD ist Mitglied im Arbeitskreis der Kölner Archivarinnen und Archivare sowie korporatives Mitglied im Verband deutscher Archivarinnen und Archivare. Wir freuen uns, auf Grund des erhöhten Bedarfs der Bestandserhaltung neben der regulären Förderung des Landes NRW aktuell auch eine Förderung des Landschaftsverbandes Rheinland (LVR) zu erhalten.

 

Foto: Dietrich Hackenberg

 

Das Besondere der Sammlung

Das Besondere: Im Gegensatz zu staatlichen Archiven ist die Sammlung "von unten" gewachsen. Damit bewahrt DOMiD einen bundesweit einzigartigen Fundus an migrantischen Alltagszeugnissen. Zugleich war es von vornherein das Ziel, die Zeugnisse einem breiten Publikum zu präsentieren. Daher wurde die Sammlung wissenschaftlich so erschlossen, dass sie direkt für Ausstellungsprojekte nutzbar ist.

 

Vertrauen als Basis der Sammlung

Die Basis ist Vertrauen. DOMiD wurde von MigrantInnen gegründet. Unsere MitarbeiterInnen wissen, wie sensibel persönliche Erinnerungen sind. Deshalb pflegen wir einen engen Kontakt zu unseren LeihgeberInnen. Leihgaben und Schenkungen von Privatpersonen und Institutionen bilden die Grundlage des DOMiD-Archivs.

Wenn Sie Materialien zur Migrationsgeschichte haben und diese dauerhaft bewahren wollen, laden wir Sie herzlich ein, sich mit uns in Verbindung zu setzen.

 

Foto: Dietrich Hackenberg