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Führungen & Stadtrundgänge

Als außerschulischer Lernort eignet sich das Führungsangebot von DOMiD sowohl für Schulklassen der Oberstufe und Studierende als auch für Mitarbeiter*innen aller interessierten Organisationen und Institutionen.

Die Stadtrundgänge können gerne zu den Führungen hinzu gebucht werden und eignen sich als Angebot für Teambuilding-Tage, als Element eines mehrtägigen Workshops oder als Ausflug. Die Führungen und Rundgänge können in englischer oder deutscher Sprache durchgeführt werden. Sie haben Bedarf an anderen Sprachen oder benötigen Informationen zur Barrierefreiheit? Sprechen Sie uns gerne an.

Hinter den Kulissen: Führungen durch die DOMiD-Sammlung

Bild: @DOMiD-Archiv, Köln

DOMiD bietet Führungen für Gruppen von bis zu 30 Teilnehmer*innen an. Eine Führung beinhaltet einen kurzen Filmbeitrag über DOMiDs Arbeit, eine Präsentation über bisherige Ausstellungen, einen Vortrag zur Migrationsgeschichte in Deutschland ab 1945 (optional) und eine Begehung der Depots und des Archivs.

Insgesamt umfasst unsere Ausstellung 20 Vitrinen und 3 Depots, sowie das Magazin und die Bibliothek. Unsere Sammlung umfasst ca. 150.000 Objekte, Fotos und Dokumente. Die Führungsgebühren richten sich nach der Gruppengröße. Gemeinnützige Organisationen und Schüler*innen erhalten ermäßigten Eintritt.

Kölsche Erinnerungsorte? Ein migrationsgeschichtlicher Stadtrundgang

Die Stadtgeschichte Kölns ist auf vielfältige Art und Weise mit Migration verknüpft. Dass der Deutzer Bahnhof ein Ort des Ankommens, aber auch des Aufbruchs ist, verwundert nicht. Doch was haben eigentlich der Kölner Dom oder der Jan-von-Werth-Brunnen auf dem Alter Markt mit Migration zu tun?

Auf einem etwa anderthalbstündigen Stadtrundgang durch die Kölner Innenstadt erkunden wir die Stadtgeschichte aus migrationsgeschichtlicher Sicht. Dr. Robert Fuchs führt zu kölschen Erinnerungsorten und erklärt, wie Migration diese Orte geprägt hat. Dieser Perspektivwechsel verdeutlicht die Bedeutung und die Möglichkeiten der Erinnerungskultur in der Migrationsgesellschaft.

Bild: @DOMiD-Archiv, Köln

Köln (post-)kolonial – Ein kolonialkritischer Stadtrundgang im Nippeser „Afrika-Viertel“ von und mit Bebero Lehmann

© Bebero Lehmann

Das Ende des deutschen Kolonialreichs liegt mehr als 100 Jahre zurück. Doch koloniale Strukturen und Denkmuster prägen auch heute noch unser Zusammenleben und es gibt in zahlreichen Städten Straßennamen, die in Zusammenhang mit der deutschen Kolonialvergangenheit stehen. Im kollektiven Geschichtsbewusstsein kommt dieses Kapitel der deutschen Geschichte aber nur schleichend an. Kaum einer weiß, weshalb Köln Anfang des 20. Jahrhunderts als „Koloniale Metropole“ des Westens galt, oder wie der Kameruner Rechtsgelehrte Rudolph Manga Bell in seiner Heimat gegen die deutsche Kolonialherrschaft klagte.

Der kolonialkritische Stadtrundgang gibt tiefere Einblicke in die koloniale Vergangenheit Kölns und Deutschlands. Ein Fokus liegt dabei auf der Geschichte von Kolonialmigrant*innen und wichtigen Widerstandskämpfer*innen. Außerdem wird thematisiert, wie mit Straßennamen als öffentlichen Erinnerungsorten hierzulande – und auch in anderen Ländern mit kolonialer Vergangenheit – umgegangen wird.

Bitte nehmen Sie hier Kontakt auf, um Führungen und Stadtrundgänge anzufragen. Wir melden uns zurück.

Kontakt | Führungen & Stadtrundgänge

Für Gruppengrößen über 40 Personen fragen Sie bitte per Mail bei service@domid.org an.

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