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"Projekt Migration"

Pressestimmen

"Es wäre schön, wenn das auf Dauer erhalten werden könnte." NRW-Integrationsminister Armin Laschet beim Besuch der Ausstellung, aus: "Probleme, Chancen, Potentiale", in: Kölnische Rundschau, 13.01.2006.

"Das Projekt Migration macht deutlich, dass Migration und Integration nicht nur die Zugewanderten angeht. Jede und jeder findet in der Ausstellung zahlreiche Berührungspunkte zur eigenen Biographie und den Auswirkungen von Zuwanderung auf die eigene Lebenswirklichkeit. Ich würde mir wünschen, dass wir nicht nur über die Defizite und Probleme sprechen, sondern auch die Chancen und Potentiale stärker wahrnehmen, die mit Zuwanderung verbunden sind. Die Ausstellung bietet dazu viel Anlass." NRW-Integrationsminister Armin Laschet zur Ausstellung Projekt Migration in Köln, aus: "Wichtige Auseinandersetzung mit der Zuwanderungsgeschichte", Veröffentlichung des Ministeriums für Generationen, Familie, Frauen und Integration des Landes Nordrhein-Westfalen, 09.01.2006.

"Von Welten, die sich nicht berühren, von fremden Welten, die sich niemals erschließen lassen, von verlorenen Welten, Weltfragmenten und Scheinwelten handeln die meisten der Exponate, die dem Besucher (...) eindringliche (...) Einsichten in den Alltag der Migration vermitteln." Aus: "Das Bodenpersonal der Globalisierung", in: Berliner Zeitung, 12.11.2005.

"Unternehmen wie dieses "Projekt Migration" leisten einen wichtigen Beitrag zur Diskussion aktueller gesellschaftlicher Fragen in Europa. (...) Mit den Mitteln der Kunst können Dinge aufgezeigt werden, die über das politisch unmittelbar Relevante oder das statistisch Erfassbare hinausreichen. (...) Genau das versucht die Kölner Schau." Aus: "Zwischen Koffer und Kinderwunsch", in: Neue Züricher Zeitung, 11.11.2005.

"Von der Anlage her ist das Projekt einzigartig. Nicht nur widmet es sich einem blinden Fleck in der Kulturgeschichte einer Nation, sondern es verbindet auch unterschiedliche methodische Ansätze miteinander und versucht, diese auf der Ebene einer gemeinsamen Ausstellung zu präsentieren. Dadurch entstand eine inspirierende Mischung von Forschung und Kunst." Aus: "Gastarbeit oder Migrationsmanagement", in: Tages-Anzeiger, 03.11.2005.

"Dies ist nicht die erste Ausstellung zum Thema Migration; aber wohl die bislang ambitionierteste." Aus: "Transit Europa", in: K.WEST, November 2005. (PDF-Datei / Dateigröße 13,6 KB) Download Pfeil

"Wo in Grenzgebieten heute von der BRD aus Arbeitsmigration stattfindet und im Osten ganze Landstriche entvölkern, beginnt mit Projekten wie diesem ein Verstehen, dass und wie ehemalige Urlaubsreisende zu Migranten werden. Diesen Wandel der Lebensverhältnisse in seiner kulturellen wie aktuellen Brisanz zu beleuchten, gelingt "Projekt Migration" mit Informationen und Präsentationen, die mehr als einen temporären Standort verdienen." Aus: "Vom Kommen und Gehen", in: Frankfurter Rundschau, 22.10.2005.

"Vor allem erfährt man in Köln vieles, was in Vergessenheit geraten ist. (...) So viele Erinnerungen. So viele Geschichten. Und Geschichte, deutsche Geschichte. Warum sie uns erst jetzt interessiert, im sicheren Raum der Ausstellung?" Aus: "Mein erstes Radio", in: Der Tagesspiegel, 10.10.2005.

"Das "Migrationsprojekt" hebt keine Einwanderergruppe hervor, es prangert weder die Exklusionsmechanismen der deutschen Gesellschaft an, noch mündet es in der Selbstausgrenzung von Muslimen in Berlin oder Köln. Es ruft Geschichten von glücklicher (Frauen-)Emanzipation ins Gedächtnis, von Einsamkeit und Heimweh, es dokumentiert Arbeitskämpfe und häusliche Idyllen. Es schließt nicht nur eine historiografische Lücke in der Geschichte der Bundesrepublik, sondern auch eine in ihrer Selbstwahrnehmung." Aus: "Einwandern, Schätze suchen", in: Die Zeit, 06.10.2005.

"Der Besucher wird durch die verschiedenen Räume gehen, die Bilder, die Arbeiten, die Objekte des Projekt Migration sehen und vielleicht verstehen, dass Deutschland ohne Migration etwas ganz Armes wäre, vermutlich etwas Tristeres, Graueres, Ärmeres." Aus: "Projekt Migration", in: Sonderheft mit dem Themenschwerpunkt Migration, hrsg. von der Kulturstiftung des Bundes, 31.07.2005 (Redaktionsschluss).