Die Ausstellung präsentiert 20 Schwarz-Weiß-Fotografien des Fotografen Guenay Ulutuncok aus der DOMiD-Sammlung „Fotoarchiv Migration“. In Istanbul 1954 geboren, lebt Ulutuncok seit 1974 in Deutschland. Von 1979 bis 1994 erstellte er eine umfangreiche Fotosammlung zur Dokumentation der Migrationsgeschichte.
50 Schwarz-Weiß-Fotografien der beiden bekannten Fotografen Ara Güler und Ibrahim Demirel beleuchten aus unterschiedlichen Blickwinkeln den Alltag von Migrantinnen und Migranten aus der Türkei im Deutschland der 1970er und 1980er Jahre.
Der zweisprachige Diavortrag (deutsch/türkisch) umfasst etwa 130 Dias. Es handelt sich dabei vor allem um Originaldokumente und private Fotografien von MigrantInnen sowie Bilder aus den Ausstellungen Fremde Heimat (1998), 40 Jahre Fremde Heimat (2001) und Projekt Migration (2005).
Insgesamt 33 kaschierte Schwarz-Weiß-Fotografien vermitteln einen Eindruck von der Arbeits- und Lebenswelt der ehemaligen "Gastarbeiter" in Deutschland. Das Besondere: Die Aufnahmen erzählen die Geschichte der MigrantInnen aus ihrer eigenen Perspektive. Dadurch kommen auch bisher verborgen gebliebene Seiten der deutschen Einwanderungsgeschichte zum Vorschein.
Anhand von 32 kaschierten Schwarz-Weiß-Fotografien dokumentiert die Ausstellung die Anwerbung türkischer Arbeitskräfte und deren Alltagsleben in der Bundesrepublik Deutschland in den 1960er und 1970er Jahren. Sie wurde bereits in über 30 deutschen Städten gezeigt.
Der visuell unterstützte Vortrag stellt die sozialgeschichtliche Entwicklung der Migration nach Deutschland dar und analysiert den Umgang mit Migration in Politik und Gesellschaft.
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